Kinderschutzbund Wiesloch Logo
Kinderschutzbund Wiesloch PlatzhalterKinderschutzbund Wiesloch spnden
06222 305 395 - 0

 

 

Der Elternratgeber in CoronaZeiten, herausgegeben von der AGJ Freiburg, enthält wertvolle Informationen im Umgang mit Ihren Kindern nicht nur aber gerade in der aktuellen Situation.  Vielleicht kann er Ihnen eine Stütze sein.

Weitere hilfreiche Telefonnummern in Krisenzeiten:

Frauennotruf Heidelberg weiter erreichbar

Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die sexualisierte Gewalt erleben mussten oder noch erleben, sowie Menschen, die Betroffene unterstützen wollen, können sich anonym und kostenlos an den Frauennotruf wenden. Aus Solidarität, Respekt und Fairness allen gegenüber, die vom Coronavirus lebensbedrohlich betroffen sein können, finden derzeit keine persönlichen Beratungen statt. Die Beraterinnen sind jedoch täglich telefonisch unter der Rufnummer 06221/18 36 43 zu folgenden Sprechzeiten erreichbar:

Montag:             10:00 – 12:00 Uhr
Dienstag:           14:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch:          10:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag:      14:00 – 16:00 Uhr
Freitag:              10:00 – 12:00 Uhr

Außerhalb der Sprechzeiten kann eine Nachricht auf dem AB hinterlassen werden, die Beraterinnen rufen zeitnah zurück.  Auch per email ist eine Kontaktaufnahme möglich unter info@frauennotruf-heidelberg.de.

Weitere und z. T. bundesweite Hilfestellen

Bundesweites Hilfetelefon für von Gewalt betroffene Frauen: 08000 116 016 (täglich 24 Stunden).

Hilfetelefon bei sexuellem Missbrauch für Erwachsene und Jugendliche: 0800 22 55 530 (Mo, Mi, Fr 9:00 – 14:00 Uhr, Di, Do 15:00 – 20:00 Uhr)

Auch der Deutsche Präventionstag hat eine Übersicht über Notfallkontakte in Corona-Zeiten erstellt: https://www.praeventionstag.de/nano.cms/notfallkontakte

 

 

Nützliche Tipps & Links

Unsere wichtigste Botschaft ist: Den Druck für Alle reduzieren, auch wenn gerade alles anders, neu und ungewohnt ist.

In vielen Haushalten leben jetzt Familien, die auf Grund der Nachrichtenlage verunsichert sind. Und die gleichzeitig eine Situation erleben, im Homeoffice zu arbeiten, ihre Kinder über den Tag und wahrscheinlich über eine längere Zeit zu Hause bei Laune zu halten und sie als Schulkinder unterrichten zu müssen. Das alles gemeinsam zu bewältigen, erfordert nicht nur viel Geduld und Einfallsreichtum sondern auch ein neues Zeitmanagement im Alltag zu etablieren und sich als „Lehrer*in“ zu erproben. Die gute Nachricht ist: Es ist auch nicht notwendig. Die Situation ist außergewöhnlich. Sie gemeinsam gut zu bewältigen, ist wichtiger als das Durchpauken des Matheheftes.

Die Kitas und Schulen sind geschlossen, der Sportverein sagt das Training ab und der Besuch bei Freunden und Verwandten ist nicht mehr möglich. Kinder nehmen die Krisensituation wahr, sie spüren auch die Belastung der Eltern. Umso wichtiger ist es, als Familie gemeinsam die Situation zu besprechen: Warum sind die Maßnahmen notwendig? Aufklärung nimmt Ängste und manch eine bisher unausgesprochene Befürchtung, kann in Gesprächen die Wucht genommen werden. Die Stadt Wien verbreitet über ihre Online-Kanäle ein kindgerechtes Erklärvideo:

https://www.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw

Die Kinderseiten haben ebenfalls kindgerechte Informationen zusammengestellt:

https://seitenstark.de/kinder/thema-der-woche/coronavirus

Was tun, wenn die Familie in Quarantäne ist? Schöne Beschäftigungsideen für Zuhause hat die Autorin und Diplom-Pädagogin Susanne Mierau auf ihrem Blog gesammelt:

https://geborgen-wachsen.de/2020/03/14/familienalltag-zu-hause-gestalten/

Damit Kinder aller Altersgruppen auch zuhause lernen können, hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk sein Lernprogramm in den Mediatheken erweitert:

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/schulfernsehen/index.html

Außerdem flimmert „Die Sendung mit der Maus“ nun täglich über den Bildschirm.

Viele Illustrator*innen stellen jetzt ihre Ausmalvorlagen kostenlos im Netz zur Verfügung. Wem also die Zeichenideen so langsam ausgehen, findet hier Druckvorlagen und neue Inspiration:

www.illustratoren-gegen-corona.de

Hier einige Beschäftigungsideen:

https://www.wwf-junior.de/fileadmin/user_upload/WWF-Junior-Tierspuren-Spiel.pdf

https://www.geschwisterloewenstein.de/

Kostenlose Hörspiele:

https://www.ohrka.de/

Singen mit Kindern von 0-6:

Bewegung

www.zirkus-paletti.de/paletti-to-go

Kitu App:  Gemeinsam spielen und bewegen mit ihren über 200 „großen und kleinen“ Übungen in Schatzkarte und Bewegungsglücksrad bietet Familien viele abwechslungsreiche Bewegungsideen. Egal ob im Garten oder im Wohnzimmer ausprobiert, da kommen auch die Lachmuskeln nicht zu kurz, versprochen! Die App kann kostenfrei in den Stores heruntergeladen werden

Die Initiative „Schau hin“ sammelt auf ihren Seiten Tipps zum kreativen Umgang mit Medien. Wer gemeinsam ein Video drehen oder gar programmieren lernen möchte, findet hier viele Infos:

https://www.schau-hin.info/tipps-regeln/ideen-fuer-kreative-mediennutzung

Abschließend soll eines nicht zu kurz kommen: Viel Zeit auf wenig Raum ist für viele Familien sehr belastend. Die „Nummer gegen Kummer“ ist für Eltern, Großeltern und Kinder auch weiterhin per Telefon, Email und Chatfunktion erreichbar:

https://www.nummergegenkummer.de

———————————————————————————————————————————————————————-

Die Diakonie Michaelshoven hat einen Elternratgeber herausgebracht.

Der aus zehn illustrierten und farbig gestalteten Heften bestehende Elternratgeber in Leichter Sprache gibt Antworten auf viele Fragen. Zum Beispiel über die Entwicklungsschritte des Kindes, seine Bedürfnisse und die Anforderungen innerhalb des ersten Lebensjahres. Der Ratgeber-Ordner behandelt Themen wie Pflege, Ernährung und Entwicklung des Babys.

Hier finden Sie eine Leseprobe.

———————————————————————————————————————————————————————————————-

Neuer Film der Kinderschutz-Zentren.

Anhaltendes Babyschreien gilt als Hauptauslöser für das Schütteln von Säuglingen und Kleinkindern.
Das Gehirn eines Säuglings ist noch sehr zerbrechlich, die Nackenmuskulatur schwach, der Kopf macht den größten Teil des Körpergewichtes aus. Besonders hastige Bewegungen können für Säuglinge sehr gefährlich sein. 
Durch das gewaltsame Schütteln wird das Gehirn im Schädel hin- und hergeworfen, Blutgefäße und Nervenbahnen können reißen. Ein Schütteltrauma kann zu lebenslangen Behinderungen und auch zum Tod des Säuglings und Kleinkindes führen.

Den Film der Kinderschutz-Zentren „Schütteltrauma – Wenn sich Säuglinge nicht beruhigen lassen“ sowie weitere Informationen zum Thema Schütteltrauma und Anlaufstellen finden Sie hier.

Bildquelle: https://www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html

 

 

 

 

 

 

 

———————————————————————————————————————————————————————————————-