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Beratung für Eltern (Elterntelefon)

Wir sind der Meinung, Eltern in dieser Zeit vermehrt Beratungszeiten anzubieten. Wir werden daher, ab Mittwoch dem 8.4.2020 die Beratungszeiten am Elterntelefon für einen begrenzten Zeitraum deutlich erweitern.

Die offiziellen Beratungszeiten am Elterntelefon lauten dann:

Neu: Mo – Fr von 9 – 17 Uhr und zusätzlich Di und Do bis 19 Uhr.

 

Beratung für Kinder und Jugendliche (KJT + Onlineberatung)

Erweiterte Beratungszeiten beim KJT und Unterstützung durch NgK

Um auch möglichst vielen Kindern und Jugendlichen in dieser Krise die Möglichkeit zu geben, ein Beratungsgespräch am KJT zu führen, werden wir ab Mittwoch dem 8.4.2020 auch die Beratungszeiten am KJT für einen begrenzten Zeitraum erweitern.

Die offiziellen Beratungszeiten am Kinder- und Jugendtelefon lauten dann:

Neu: Mo – Sa von 14 – 20 Uhr und zusätzlich Mo, Mi und Do von 10-12 Uhr.

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Nützliche Tipps & Links

Unsere wichtigste Botschaft ist: Den Druck für Alle reduzieren, auch wenn gerade alles anders, neu und ungewohnt ist.

In vielen Haushalten leben jetzt Familien, die auf Grund der Nachrichtenlage verunsichert sind. Und die gleichzeitig eine Situation erleben, im Homeoffice zu arbeiten, ihre Kinder über den Tag und wahrscheinlich über eine längere Zeit zu Hause bei Laune zu halten und sie als Schulkinder unterrichten zu müssen. Das alles gemeinsam zu bewältigen, erfordert nicht nur viel Geduld und Einfallsreichtum sondern auch ein neues Zeitmanagement im Alltag zu etablieren und sich als „Lehrer*in“ zu erproben. Die gute Nachricht ist: Es ist auch nicht notwendig. Die Situation ist außergewöhnlich. Sie gemeinsam gut zu bewältigen, ist wichtiger als das Durchpauken des Matheheftes.

Die Kitas und Schulen sind geschlossen, der Sportverein sagt das Training ab und der Besuch bei Freunden und Verwandten ist nicht mehr möglich. Kinder nehmen die Krisensituation wahr, sie spüren auch die Belastung der Eltern. Umso wichtiger ist es, als Familie gemeinsam die Situation zu besprechen: Warum sind die Maßnahmen notwendig? Aufklärung nimmt Ängste und manch eine bisher unausgesprochene Befürchtung, kann in Gesprächen die Wucht genommen werden. Die Stadt Wien verbreitet über ihre Online-Kanäle ein kindgerechtes Erklärvideo:

https://www.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw

Die Kinderseiten haben ebenfalls kindgerechte Informationen zusammengestellt:

https://seitenstark.de/kinder/thema-der-woche/coronavirus

Was tun, wenn die Familie in Quarantäne ist? Schöne Beschäftigungsideen für Zuhause hat die Autorin und Diplom-Pädagogin Susanne Mierau auf ihrem Blog gesammelt:

https://geborgen-wachsen.de/2020/03/14/familienalltag-zu-hause-gestalten/

Damit Kinder aller Altersgruppen auch zuhause lernen können, hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk sein Lernprogramm in den Mediatheken erweitert:

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/schulfernsehen/index.html

Außerdem flimmert „Die Sendung mit der Maus“ nun täglich über den Bildschirm.

Viele Illustrator*innen stellen jetzt ihre Ausmalvorlagen kostenlos im Netz zur Verfügung. Wem also die Zeichenideen so langsam ausgehen, findet hier Druckvorlagen und neue Inspiration:

www.illustratoren-gegen-corona.de

Hier einige Beschäftigungsideen:

https://www.wwf-junior.de/fileadmin/user_upload/WWF-Junior-Tierspuren-Spiel.pdf

https://www.geschwisterloewenstein.de/

Kostenlose Hörspiele:

https://www.ohrka.de/

Singen mit Kindern von 0-6:

Bewegung

www.zirkus-paletti.de/paletti-to-go

Kitu App:  Gemeinsam spielen und bewegen mit ihren über 200 „großen und kleinen“ Übungen in Schatzkarte und Bewegungsglücksrad bietet Familien viele abwechslungsreiche Bewegungsideen. Egal ob im Garten oder im Wohnzimmer ausprobiert, da kommen auch die Lachmuskeln nicht zu kurz, versprochen! Die App kann kostenfrei in den Stores heruntergeladen werden

Die Initiative „Schau hin“ sammelt auf ihren Seiten Tipps zum kreativen Umgang mit Medien. Wer gemeinsam ein Video drehen oder gar programmieren lernen möchte, findet hier viele Infos:

https://www.schau-hin.info/tipps-regeln/ideen-fuer-kreative-mediennutzung

Abschließend soll eines nicht zu kurz kommen: Viel Zeit auf wenig Raum ist für viele Familien sehr belastend. Die „Nummer gegen Kummer“ ist für Eltern, Großeltern und Kinder auch weiterhin per Telefon, Email und Chatfunktion erreichbar:

https://www.nummergegenkummer.de

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Aufgrund der derzeiten Infektionsgefahr durch das Corona-Virus und der Entscheidung des Landes die Schulen und Kitas zu schließen, fallen das Eltern-Kind-Frühstück sowie das Besuchs-Café vorübergehend aus. Das nächste Eltern-Kind-Frühstück findet voraussichtlich nach den Osterferien am 22.04. statt.  Das Besuchs-Café ist voraussichtlich ab dem 16.5. wieder wie gewohnt geöffnet. Der nächste Starke-Eltern Treff findet nach den Osterferien am Montag, den 20. April statt. Kindergarten und Schülerhort Blauer Elefant bleiben ab Dienstag, dem 17.03. bis nach den Osterferien geschlossen. Die Kinderkrippe Schatzkiste wird zu den gleichen Daten geschlossen, hier wird jedoch eine Notfallgruppe für bereits betreute Kinder der Einrichtung eingerichtet. Begleitete Umgänge finden erst wieder ab dem 20.04. statt. Die Kleiderstube bleibt bis nach den Osterferien geschlossen. Die Jugendhilfeangebote finden eingeschränkt statt. Die Offene Anlaufstelle ist nach wie vor montags telefonisch erreichbar. Das Kinder- und Jugendtelefon bleibt wie gewohnt erreichbar.

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Die Termine für den Grundkurs werden verschoben. Der nächste Grundkurs startet am 23.04.2020. Anmeldungen sind weiterhin möglich. Die Termine für den Aufbaukurs befinden sich in Abstimmung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Das Parkett- und Kunststudio 58 öffnete erneut seine Türen für den guten Zweck.

Ein herzliches Dankeschön an Francisca do Nascimento Ohlsen und alle Beteiligten.

Nachfolgend die Presseartikel:

2019-11-07_WieWo_Benefizausstellung_Einfach_Kind_sein

2019-11-14_WieWo_Benefizausstellung_Einfach_Kind_sein_Abschlussveranstaltung

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Lions Club übergibt einhundert „Lions Adventskalender“ an die Helfer des Kinderschutzbundes

Sichtlich erfreut konnten Jeanette Günther (Kaufmännische Leiterin) und Elke Jödicke (Pädagogische Leiterin) vom Kinderschutzbund Wiesloch e. V. einhundert Lions Adventskalender in Empfang nehmen.

„Die Lions Clubs Wiesloch und Walldorf-Astoria freuen sich, den beim Kinderschutzbund tätigen Helferinnen und Helfern einen Adventsgruß mitgeben zu können“, so Uwe Dörner (1. Vorsitzender Förderverein Lions Adventskalender Südliche Bergstrasse) und Martin Braun (Präsident Lions Club Wiesloch). Dietmar Sommer (2. Vorsitzender Förderverein Lions Adventskalender) zeigte sich beeindruckt ob der umfangreichen Arbeitsleistung, die das Team des Kinderschutzbundes permanent, nachhaltig in Wiesloch wie auch den umliegenden Gemeinden erbringt.

Gerne unterstützen wir die Arbeit, aber vor allem wertschätzen wir auch das großartige Engagement des Ortsverbandes Wiesloch, der ja auch Walldorf, St. Leon-Rot und Mühlhausen betreut, so der Wieslocher Lions-Clubsekretär Matthias Renschler.

 

 

 

 

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Jeanette Günther, Dietmar Sommer, Matthias Renschler, Uwe Dörner, Elke Jödicke und Martin Braun

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Interessierte Eltern können ihr Kind über das Anmeldeportal der Stadt vormerken.

Seit September eröffnet, wurde der Kindergarten BLAUER ELEFANT am 25.10.2019 nun offiziell eingeweiht. Ein herzlicher Dank an alle Spender für die tolle Unterstützung!

Nachfolgend die Presseberichte: 

2019-11-07_WieWo_Einweihung_Kindergarten_Blauer_Elefant

2019-10-31_RNZ_Neue_Kita_spielt_der_Stadt_in_die_Karten

Nachfolgend ein paar Eindrücke der Einweihung:

25.10.2019 – Helmut Pfeifer.
25.10.2019 – Helmut Pfeifer.
25.10.2019 – Helmut Pfeifer.

 

 

 

 

25.10.2019 – Helmut Pfeifer.
25.10.2019 – Helmut Pfeifer.
25.10.2019 – Helmut Pfeifer.

  

 

 

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Neuer Film der Kinderschutz-Zentren.

Anhaltendes Babyschreien gilt als Hauptauslöser für das Schütteln von Säuglingen und Kleinkindern.
Das Gehirn eines Säuglings ist noch sehr zerbrechlich, die Nackenmuskulatur schwach, der Kopf macht den größten Teil des Körpergewichtes aus. Besonders hastige Bewegungen können für Säuglinge sehr gefährlich sein. 
Durch das gewaltsame Schütteln wird das Gehirn im Schädel hin- und hergeworfen, Blutgefäße und Nervenbahnen können reißen. Ein Schütteltrauma kann zu lebenslangen Behinderungen und auch zum Tod des Säuglings und Kleinkindes führen.

Den Film der Kinderschutz-Zentren „Schütteltrauma – Wenn sich Säuglinge nicht beruhigen lassen“ sowie weitere Informationen zum Thema Schütteltrauma und Anlaufstellen finden Sie hier.

Bildquelle: https://www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html

 

 

 

 

 

 

 

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Anlässlich des Weltkindertages haben die Kinder und Jugendlichen Bürgermeister Sauer besucht

Wünsche gibt es immer. Alle würden alles besser machen. Deshalb haben die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen des Kinderschutzbundes Wiesloch dieses Thema aufgegriffen und mit den Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Wochen herausgearbeitet, wo ihnen im Alltag der Schuh drückt. Ihre Anliegen haben die Kinder auf Postkarten geschrieben. Zum Weltkindertag ging eine Delegation von 10 Kindern mit 3 Betreuern ins Wieslocher Rathaus zu Herrn Bürgermeister Ludwig Sauer, um ihm ihre Wünsche persönlich vorzutragen.

Diese und weitere Aktionen zum Weltkindertag finden SIe auf der Facebook Seite unseres Bundesverbandes.

Wiesloch. Kindergruppe des DKS Besuch bei BM Ludwig Sauer im Rathaus. 2019. 20.09.2019 – Helmut Pfeifer.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wiesloch, 15.11.2018. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und brauchen ihre eigenen Rechte, darauf weist der Kinderschutzbund Wiesloch zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20.11.2018 hin. Dass die Bundesregierung die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz grundsätzlich beschlossen hat, sieht der Verband als historische Chance. Nun gilt es, den politischen Prozess zu begleiten und mit Aktionen und Kampagnen Druck aufzubauen, damit die Kinderrechte vollumfänglich in der Verfassung verankert und im Alltag entsprechend ausgestaltet werden.

Der Kinderschutzbund setzt sich seit Jahren für eine Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ein, und noch nie waren die Aussichten so gut, dieses Anliegen politisch durchzusetzen. In ihrem Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung die Verankerung der Kinderrechte beschlossen, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe soll bis Ende 2019 einen konkreten Formulierungsvorschlag vorlegen. „Diese Gelegenheit müssen wir nutzen! Mehr als 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ist die Zeit dafür wirklich reif. Würden die Kinderrechte im Grundgesetz stehen, müsste das Kindeswohl bei vielen Entscheidungen in Politik und Justiz, beim Sorgerecht oder beim Städtebau stärker berücksichtigt werden“, erklärt Dr. Michael Jung, 1. Vorsitzender vom Ortsverband Wiesloch.

Der Kinderschutzbund fordert, dass die Kinderrechte als eindeutige, einklagbare Grundrechte festgeschrieben werden, und es nicht, wie von einigen Politikern und Verfassungsrechtlern bevorzugt, bei einer unverbindlichen Staatszielbestimmung und damit einer reinen Absichtserklärung bleibt. Auch in der Zivilgesellschaft wächst die Zustimmung zu einem solchen Schritt. In fast allen Landesverfassungen sind die Kinderrechte inzwischen mit unterschiedlichen Formulierungen und in unterschiedlicher Ausgestaltung verankert. Zuletzt stimmten fast 90 Prozent der Wähler*innen in Hessen für eine Aufnahme von Kinderrechten in die hessische Landesverfassung. „Das ist ein wirklich starkes Signal aus der Bevölkerung für eine Änderung des Grundgesetzes. Diese enorme Zustimmung sollte auch in der Politik die letzten Zweifler überzeugen.

Der DKSB macht die Kinderrechte im kommenden Jahr auch bundesweit zum Schwerpunkt seiner Arbeit. Mit verschiedenen Aktionen und Aktivitäten sollen die Kinderrechte Beteiligung und Berücksichtigung des Kindeswillens gestärkt und einer breiten Bevölkerung besser bekanntgemacht werden. Der Kinderschutzbund setzt sich für eine kinderfreundliche Gesellschaft ein, in der die geistige, seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert wird. Dabei sollen sie an allen Planungen, Entscheidungen und Maßnahmen, die sie betreffen, beteiligt werden.

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