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Leitbild des Deutschen Kinderschutzbundes

Verabschiedet von der Mitgliederversammlung am 17. Mai 2003

Lobby für Kinder

Wir setzen uns für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen auf gewaltfreies Aufwachsen und Beteiligung ein. Wir stärken sie bei der Entfaltung ihrer Fähigkeiten. Wir mischen uns zugunsten der Kinder ein – in der Bundes- und Landesgesetzgebung, bei Planungen und Beschlüssen in unseren Städten und Gemeinden.

Bessere Lebensbedingungen

Wir fordern eine Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen der Kinder und Familien, eine kinderfreundliche und gesunde Umwelt und gute Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Durch vielfältige praktische Angebote gestalten wir eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder mit.

Starke Eltern und starke Kinder

Wir wollen starke, selbstbewusste Kinder. Deshalb unterstützen wir Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und in ihrem Alltag, z.B. durch Kurse, Beratung und praktische Entlastung.

Vorbeugen ist besser

Wir unterstützen, entlasten und fördern Kinder und ihre Familien, bevor sie in Krisen und Probleme geraten.

Arbeitsweise: in gegenseitiger Achtung

Ob im Umgang mit Rat suchenden Kindern und Eltern oder in Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeiterinnen und mit Kooperationspartnern – wir arbeiten auf der Basis von gegenseitiger Achtung. Wir verfolgen das Arbeitsprinzip Hilfe zur Selbsthilfe, und wir entwickeln und sichern fachliche Qualität.

Viele Aktive – starker Verband

Die besondere Stärke unseres Verbandes kommt aus dem freiwilligen Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. In unseren Projekten und Einrichtungen arbeiten nicht bezahlte und bezahlte Kräfte eng zusammen. Wir sind demokratisch organisiert und tragen alle Beschlüsse gemeinsam.

 

Schwerpunkt: Skandal Kinderarmut

In Deutschland, einem der reichsten Länder der Erde, leben nach unseren Analysen mehr als 2,6 Millionen Kinder in Armut. Die Zahl ist stark steigend, die Kinderarmut hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt, wobei die Kinder unter sieben Jahren am stärksten betroffen sind.

Ein Skandal, den wir nicht müde werden anzuprangern. Denn Kinderarmut bringt schwerwiegende Probleme mit sich, wie z.B

  • schlechte Bildungschancen,
  • einen schlechten Gesundheitszustand,
  • Ausschluss vom sozialen und kulturellen Leben,
  • Konflikte und Gewalt in der Familie.

Die Kinderarmut hat ein alarmierendes Ausmaß erreicht.

Daher bestimmt vor allem dieses Thema die Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Kindeschutzbundes.

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Schwerpunkt: Kinder haben Rechte!

Wir fordern von den politisch Verantwortlichen, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Damit würden Kinder endlich als das respektiert, was sie sind: vollwertige Persönlichkeiten, deren freie Entfaltung verfassungsmäßig geschützt ist. Noch ist das bei uns in der Bundesrepublik nicht der Fall, obwohl schon 1989 die Vereinten Nationen ihre Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet haben.
Auch wenn diese Konvention in der Bundesrepublik bereits seit 1992 gilt: Die Kinderrechte haben noch keinen offiziellen, verbindlichen Status. Doch welches sind die Kinderrechte? Die UN-Konvention definiert

  • das Recht auf kindgerechte Entwicklung,
  • das Recht auf gute Versorgung,
  • das Recht auf Schutz vor seelischer und körperlicher Gewalt,
  • das Recht auf Mitbestimmung.

Wir haben uns 1993 verpflichtet, alles dafür zu tun, dass diese Kinderrechte verfassungsmäßig festgeschrieben werden. Dafür arbeiten wir auch mit anderen Verbänden zusammen, etwa mit UNICEF im Aktionsbündnis „Kinderrechte“ mit dem Bündnis für Kinder und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Welche Aktionen wir allein oder gemeinsam mit anderen Verbänden dazu bereits verwirklicht haben, lesen sie hier

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Schwerpunkt: Liebe statt Schläge

Wenn sich Eltern bei der Erziehung allein gelassen, überfordert, hilflos fühlen, kommt es häufig zur Vernachlässigung der Kinder – durch Liebesentzug, schlechtes Essen, mangelnde Hygiene. Oder zu Gewaltausbrüchen seelischer oder körperlicher Art, auch mit Todesfolge. Selbst drakonische Strafen können diese Gewaltspirale nicht stoppen.
Das kann nur die Aufmerksamkeit jedes Einzelnen gegenüber diesen Problemen und ihren Symptomen – in den Familien, in Nachbarschaft und Freundeskreis, in Kindergarten, Arztpraxis, Schule und Sportverein.

Jedem, der Gewalt bemerkt oder von ihr betroffen ist, bieten wir Hilfe – etwa in Eltern-Kind-Gruppen und Spielmobilen, in unseren Elternkursen Starke Eltern – Starke Kinder® oder unseren Offenen Anlaufstelle. Dort finden all jene ein offenes Ohr, die mit Gewalt konfrontiert sind – auch die, die zugeschlagen haben. Wir helfen Erziehenden, ihre guten Seiten zu stärken. Natürlich absolut vertraulich, das ist unser oberstes Prinzip.

 

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